Liebe Freunde,
Wir sind unendlich traurig Euch mitteilen zu müssen, dass Hans Heim gestorben ist. Ohne ihn gäbe es den Garten ganz sicher nicht. RIP lieber Hans, wir werden Dich unendlich vermissen!!!!
Liebe Freunde,
Wir sind unendlich traurig Euch mitteilen zu müssen, dass Hans Heim gestorben ist. Ohne ihn gäbe es den Garten ganz sicher nicht. RIP lieber Hans, wir werden Dich unendlich vermissen!!!!
Und das, obwohl wir schon seit über zehn Jahren aus tausend Quadratmetern Brache Berlins ein grünes und buntes Eldorado für Mensch und Tier geschaffen haben.
Seit dem 1. Juni 2023 sind wir verpflichtet, für unseren Geräteraum im angrenzenden Bethanien, auf den wir dringend angewiesen sind, Miete an eine gemeinnützige Gesellschaft Berlins zu zahlen, die sich auf die Fahnen geschrieben hat, „soziokulturelle Initiativen und Menschen in schwierigen Lebenslagen“ zu fördern.
Zahlreiche Versuche, die gemeinnützige Gesellschaft und den Bezirk davon zu überzeugen, dass eine solche Mietzahlung ungerechtfertigt ist, haben bisher zu keinem tragbaren Ergebnis geführt. Wir, vor allem aber auch viele Gärtner*innen, die über wenig Einkommen verfügen, empfinden diese Mietforderung als Schlag ins Gesicht.
Um eine Räumung des Geräteraums abzuwenden, haben wir jetzt zähneknirschend den Mietvertrag unterschrieben und zahlen vorerst die Miete. Wir hoffen und kämpfen dafür, dass Berlin und die Verantwortlichen im Bezirk endlich begreifen, dass diese Mietforderung irrsinnig ist und zurückgenommen werden muss.
Der Kampf geht weiter! Wer uns unterstützen kann, und damit rufen wir auch alle Politiker*innen im Bezirk und auf Landesebene auf, ist herzlich willkommen.
Wir feiern unser Gartenfest am 7.3.2023 mit Klavier, Kaffee und Kuchen und der Lesung von Turgut Altug.
Datum/ Beginn: 07.Mai 2023, 16:00 Uhr Ort: TonSteineGärten "hinterm Bethanien"
Im Wedding Wegweiser ist ein schöner Artikel über den Besuch der Pariser GärtnerInnen in Berlin erschienen.
Einfach folgenden Link anklicken :) https://weddingweiser.de/gartenaustauch-berlin-paris/
https://weddingweiser.de/gartenaustauch-berlin-paris/
oder in den Browser kopieren: https://weddingweiser.de/gartenaustauch-berlin-paris/
Wir trauern um unsere Mitbegründerin und unermüdliche Commons-Aktivistin Elisabeth Meyer-Renschhausen, die am 27. August 2022 mit 73 Jahren an einer langjährigen Krebserkrankung gestorben ist.
Wie der Gemeinschaftsgarten Allmende-Kontor nicht ohne Elisabeth zu denken ist, so ist auch Urban Gardening nicht ohne Elisabeth zu denken.
“Allmende ist natürlich
Programm, to reclaim the commons […] das Zurückholen der Allmenden, der
Flächen, die gemeinschaft-genossenschaftlich bewirtschaftet werden”
sagte Elisabeth über die chaotischen Hochbeete auf dem Tempelhofer
Feld. Sie trat vehement dafür ein, das Gemeinschaftsgärten in der Stadt
gekommen sind um zu bleiben, um Wurzeln zu schlagen und eine andere Welt
zu pflanzen.
Mit ihrem Buch „Die Hauptstadtgärtner“
hat sie dem Gemeinschaftsgarten Allmende-Kontor ein Denkmal gesetzt.
Dabei gilt es ihr, die als Gründungsmitglied und Feministin, niemals
privat, immer mit Leidenschaft und Berufung, hartnäckig,
debattierfreudig und auch unbequem war. Urban Gardening war für sie kein
Trend von Balkonkästen und Möhrenbeeten, sondern eine Antwort auf
existentielle und soziale Fragen der Zeit.
Der Gemeinschaftsgarten Allmende-Kontor e.V. lädt alle
Freund*innen und Wegbegleiter*innen von Elisabeth am Samstag, den 10.
September 2022 um 16 Uhr an die Tanzlinde im Garten ein, um gemeinsam zu
trauern und sich auszutauschen.
Wir möchten an dieser Stelle auch Christophe Kotanyi, ebenfalls AK-Gründungsmitglied und Lebensgefährte von Elisabeth, unser herzliches Beileid und unsere aufrichtige Anteilnahme aussprechen. Lieber Christophe, wir würden uns sehr freuen, auch Dich am Samstag im Garten zu begrüßen.
Ab 17 Uhr findet dann das Konzert des Orchestre Miniature in the Park statt, das in Elisabeth Sinne, zum gemeinsamen Singen und Tanzen einlädt.
Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 15. September 2022 um 10 Uhr
auf dem alten St.-Matthäus-Kirchhof in der Großgörschenstraße statt.
„Elisabeth war und bleibt für mich mit ihrem Denken, Schreiben und Tun eine der bedeutendsten Wegbereiter:innen und Begleiter:innen der Gemeinschaftsgartenbewegung – längst nicht nur in Berlin.
Kerstin Stelmacher
Eine leidenschaftliche, hartnäckige und warmherzige Aktivistin,
von der ich auch bei Meinungsverschiedenheiten viel gelernt habe.
Von Herzen danke, Elisabeth und see you in the gardens.“
Mitbegründerin des Allmende-Kontors und Netzwerk Urbane Gärten Berlin
Nach 3-maligem Zoom mit den Gemeinschaftsgärten in Paris ist es am 19. Mai nun soweit:
Wir, 13 Personen aus 6 Gemeinschaftsgärten und 2 Übersetzer*innen besteigen den Zug um analog 5 Gärten in Paris zu besuchen!
Paris, die Stadt mit der größten Einwohnerdichte pro qm Europas, zeigt uns, wie (erkämpfte)Freiflächen genutzt werden können.
Freitag, 20. Mai
Eingebettet in einer Parkanlage (4
Rue des Récollets, 10.Arrondissement)
Dieser Platz wurde 3 Jahre lang, jeden Morgen ab 5 Uhr von Anwohner*innen besetzt, so verhinderten sie somit einen Wohnungsneubau.
Weiter geht es zum Saint-Louis Krankenhaus am Gare de l´Est:
Dort im Garten, sind im stillgelegten Wohnheim für Auszubildende, Bienenstöcke aufgestellt, die viele Kilo Honig im Jahr produzieren.
110 Rue du Ruisseau
Besuch des Jardin du Ruisseau auf den
Gleisen der stillgelegten Ringbahn der SNCF. Nach fast 1 Jahr
Müllbeseitigung auf dem Gelände, stehen nun Hochbeete, wo reichlich
Gemüse angebaut und Gartenabfall kompostiert wird …
Dazwischen Sitzgelegenheiten, die zum Verweilen einladen.
Das ganz Besondere an diesem Garten ist: jeden Samstagnachmittag kann- wer Lust hat- Tango tanzen lernen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Zusammenarbeit mit Schulen und pädagogischen Einrichtungen.
Samstag, 21.Mai
56 Rue Saint-Blaise 20. Arrondissement
Beindruckend auch der Gemeinschaftsgarten 56:
Auch dieser Garten wurde erst einmal vom Müll befreit, Mieter*innen ins Projekt einbezogen.
Zwischen 2 Häusermauern (max. Breite 5m) scheint die Sonne höchstens 2 Stunden täglich, ist der Gemüseanbau sehr begrenzt.
Auch in diesem Garten ist die pädagogische Arbeit ein inhaltlicher Schwerpunkt.
Seit einiger Zeit gibt es auf der Straße zum Eingang viele Hochbeete, die auch zur Verkehrsberuhigung beitragen.