Bei der Agrardemonstration im Januar sind auch wir mitgelaufen, und zwar im Block der Gruppe "Frisch serviert vom Krisenherd". Mit ihnen gemeinsam organisieren wir am 17.April wieder ein großes gemeinsames Fest zum internationalen Aktionstag von "La Via Campesina", zu dem wir hiermit schonmal herzlich einladen.
Zur Demonstration gibt es einen Text auf dt. und spanisch, die wir (mind. zum Teil) hier dokumentieren. Die kompletten Texte und auch Fotos gibt es beim Umbruch Bildarchiv.
dt. Version:
Agrarindustrie abrüsten - Widerstand ist fruchtbar!
„Wir haben es satt! - Nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporten“. Unter diesem Motto versammelten sich am Sa, den 22.1. 2011 rund 20.000 Menschen zu einer der größten Agrardemos in der Geschichte Deutschlands am Hauptbahnhof in Berlin. Zu der Demo hatte ein breites Bündnis von Agrarorganisationen, Umweltgruppen, NGO´s und Tierschutzgruppen landesweit mobilisiert und setzte damit einen Kontrapunkt zur "Grünen Woche", der großen Propaganda-Show der industrialisierten Landwirtschaft. Von einem der Aktivisten erhielten wir folgenden Bericht. Vielen Dank dafür.
[...]
Am 17. und 18. April finden in Brüssel internationale Aktionstage gegen die weitere Verschärfung der Saatgutgesetze statt. Ebenfalls am 17. April, dem internationalen Aktionstag von "La Via Campesina", kommen wir im Gemeinschaftsgarten "Ton, Steine, Gärten" in Kreuzberg zusammen, bei einem Fest mit Saatgutbörse, Film, Diskussion und vieles mehr an Alternativen zur industriellen Landwirtschaft - Rolf (Gruppe "Frisch serviert vom Krisenherd") -
span. Version (komplett):
22 de Enero de 2011 en Berlín: La mayor manifestación agraria de la historia de Alemania: 22.000 personas salen a la calle!
"Estamos hartos!-No a la manipulación genética de alimentos, no a la explotación masiva de animales, no al dumping en los precios de exportación".
Bajo este lema una amplia plataforma de organizaciones agrarias, grupos para la protección del medio ambiente, ONGs y grupos para la protección de los animales convocaron la manifestación del sábado en Berlín, que contó con la participación de personas y grupos llegados de toda Alemania. Su intención: poner un contrapunto a la "Grüne Woche", el gran show propagandístico de la explotación agrícola industrial.
En los últimos años se han llevado a cabo innumerables acciones de protesta contra la manipulación genética de los productos agrícolas, contra las multinacionales agrarias y los grandes consorcios alimentarios internacionales, así como contra las fatales consecuencias de la cría masiva de cerdos y gallinas para la producción de carne. Pero estas acciones siempre eran realizadas por pequeños grupos de agricultores o activistas ecologístas y tenían un marcado caracter local.
Este tipo de protestas se dirigía frecuentemente contra la expansión de las explotaciones ganaderas para la producción masiva de carne, a menudo destinada a la exportación. En los últimos años se han fundado más de cien plataformas locales. Así, la lucha de muchos grupos de acción locales, junto a la de organizaciones de agricultores, grupos para la defensa del medio ambiente, asociaciones de consumidores y ONGs se unio para organizar esta manifestación. Gracias al reciente escándalo de intoxicación por dioxinas, la manifestación contó con un gran eco mediatico. Por primera vez, el sistema de explotación agraria y ganadera industrial es cuestionado por la opinión pública.
Nuestro grupo -"frisch serviert vom Krisenherd"- estuvo presente en la manifestación; acompañado por el grupo de samba "el ritmo de la resistencia" ; con nuestro lema "contra el modelo de crecimiento capitalista - por la soberanía alimentaria". Y bajo nuestra bandera, con la inscripción "la resistencia es fertil" expresamos nuestra protesta coreando consignas y canciones reivindicativas. Como en ocasiones anteriores, nos remitimos a la lucha internacional llevada a cabo por "la vía campesina"; criticando las estrategias de las multinacionales agrarias y alimentarias, así como la política agraria alemana; y recordando sus consecuencias para los países del sur; se tematizó también el modelo de crecimiento capitalista y los parametros de crecimiento subyacientes a este.
Mediante nuestro esfuerzo, hemos intentado coordinar y aunar las fuerzas de diferentes organizaciones que trabajan para la consecución de un modelo de desarrollo y producción alimentaria orientado a cubrir necesidades, y no al lucro de unos pocos. En el actual contexto y bajo la correlación de fuerzas existentes, tenemos un largo camino por delante: Pongámonos en marcha!!!
En Abril apoyaremos las jornadas contra el endurecimiento de las leyes de semillas para el cultivo que se llevarán a cabo en Bruselas.
El día 17 de Abril, Día Internacional de Acción de "La vía campesina", celebraremos en nuestro jardín colectivo "Ton, Steine, Gärten" un debate abierto sobre alternativas a la ganadería y agricultura industrial.
****Estais tod@s invitados a participar!!! ***
Dienstag, 15. Februar 2011
Dienstag, 25. Januar 2011
Gegen die Wasserprivatisierung - auf zum Entscheid am 13.2.!!!
Wir unterstützen das Wasserbegehren und den Volxentscheid zur Offenlegung der Wasserverträge (mehr hier: http://berliner-wassertisch.net)...
... und gehen
am Montag, dem 7.Februar Filmgucken - und zwar zu "Wasser unterm Hammer“ und diskutieren danach mit - ab 18 Uhr im Regenbogenkino in der Regenbogenfabrik in der Lausitzer Straße 22 in Kreuzberg36 (10999 Berlin).Und für Sonntag, den 13.2.2011 mobilisieren wir zum Volksentscheid gegen die Geheimhaltung der Berliner Wasserverträge!!!
Dienstag, 11. Januar 2011
"Wir haben es satt!" Demonstration für Ernährungssouveränität am 22.1.2011
Wir sind mit dabei bei der Agrardemonstration "Wir haben es satt!" am 22.1.2011 in Berlin:

Einige von uns sind mit unseren Partnern vom "Aktionsnetzwerk Globale Landwirtschaft" (http://www.globale-landwirtschaft.net) beim Block:
*** Power to the Bauer / Bäuer_innen - Fight Agrarfabriken! ***
* Gegen das kapitalistische Wachstumsmodell – Für Ernährungssouveränität *
dabei. Hier gibts den Demo-Aufruf (PDF) dazu.

Einige von uns sind mit unseren Partnern vom "Aktionsnetzwerk Globale Landwirtschaft" (http://www.globale-landwirtschaft.net) beim Block:
*** Power to the Bauer / Bäuer_innen - Fight Agrarfabriken! ***
* Gegen das kapitalistische Wachstumsmodell – Für Ernährungssouveränität *
dabei. Hier gibts den Demo-Aufruf (PDF) dazu.
Montag, 29. November 2010
Kleine Notizen vom Winterplenum am 27.11. ...
... versammle ich mal hier ganz einfach mit den folgenden Auszügen aus dem Protokoll davon (Fotos folgen bestimmt noch):
Es waren zeitweise fast 30 Leute da!
Hier der Versuch, unser Gespräch zusammenzufassen:
Von vielen wurde gesagt, dass der Start des Gartens und die erste „richtige“ Saison sehr schön verlaufen sind. Wir hatten viele Besucher, aus Berlin und von weiterher, die die Schönheit unseres Gartens bemerkt haben. Wir haben vielen Gruppen unseren Garten gezeigt, und es gab auch viele wohlwollende Artikel in Zeitungen über unseren Garten.
Viele von uns fanden die Gemeinschaft im Garten sehr schön, besonders die gemeinsamen Essen.
Der Austausch untereinander über Gartenfragen, die gegenseitige Hilfe, das Kennenlernen von Menschen, die sich ohne den Garten wohl nie begegnet wären – all das gehört zu den schönen Seiten des Gartens.
[...]
Wir wollen auch im nächsten Jahr wieder Gemeinschaftsbeete anlegen: zum Beispiel ein Tomatenbeet und ein Gemeinschaftskräuterbeet. Wo diese Flächen sind und wie groß sie werden, legen wir auch im neuen Jahr fest, wenn wir die Gartenbegehung machen. Dann können wir auch verbindlich festlegen, wer sich um die Gemeinschaftsbeete kümmert.
[...]
Ansonsten treffen wir uns wie gewohnt jeden Montag um 19 Uhr in der AWO, also auch am 29.11.
Es waren zeitweise fast 30 Leute da!
Hier der Versuch, unser Gespräch zusammenzufassen:
Von vielen wurde gesagt, dass der Start des Gartens und die erste „richtige“ Saison sehr schön verlaufen sind. Wir hatten viele Besucher, aus Berlin und von weiterher, die die Schönheit unseres Gartens bemerkt haben. Wir haben vielen Gruppen unseren Garten gezeigt, und es gab auch viele wohlwollende Artikel in Zeitungen über unseren Garten.
Viele von uns fanden die Gemeinschaft im Garten sehr schön, besonders die gemeinsamen Essen.
Der Austausch untereinander über Gartenfragen, die gegenseitige Hilfe, das Kennenlernen von Menschen, die sich ohne den Garten wohl nie begegnet wären – all das gehört zu den schönen Seiten des Gartens.
[...]
Wir wollen auch im nächsten Jahr wieder Gemeinschaftsbeete anlegen: zum Beispiel ein Tomatenbeet und ein Gemeinschaftskräuterbeet. Wo diese Flächen sind und wie groß sie werden, legen wir auch im neuen Jahr fest, wenn wir die Gartenbegehung machen. Dann können wir auch verbindlich festlegen, wer sich um die Gemeinschaftsbeete kümmert.
[...]
Ansonsten treffen wir uns wie gewohnt jeden Montag um 19 Uhr in der AWO, also auch am 29.11.
Sonntag, 14. November 2010
"Zusammenkommen - am 17. April und auch sonst"
Eine Broschüre zu unserem Garten hinter dem Bethanien in Friedrichshain-Kreuzberg - zustandegekommen unter Mitwirkung vieler fleißiger Helfer_innen, dem Umbruch Bildarchiv, dem Bethanien für alle e.V. und der Stiftung Interkultur - und hier online zu finden: PDF (4,2 MB).Und vielen Dank an Schwarz-Druck aus der Wassertorstraße fürs tolle Drucken!
Erwähnt und beteiligt sind ebenfalls:
http://www.viacampesina.org
http://www.urbanacker.net
http://www.reclaimthefields.org
http://www.saatgutkampagne.org
http://www.genres.de/infos/vern/index.htm
http://www.grain.org
http://food4action.blogsport.de
http://www.diespukkommune.blogspot.com
Und die letzte Seite sei hier nochmal wiederholt:
Anleitung zum Guten Leben von Joseph Beuys
Lass dich fallen, lerne Schlangen zu beobachten.
Pflanze unmögliche Gärten.
Lade jemanden Gefährlichen zum Tee ein.
Mache kleine Zeichen, die „ja“ sagen
Und verteile sie überall in deinem Haus.
Werde ein Freund von Freiheit und Unsicherheit.
Freue dich auf Träume.
Weine bei Kinofilmen.
Schaukle so hoch du kannst
mit einer Schaukel bei Mondlicht.
Pflege verschiedene Stimmungen.
Verweigere dich, „verantwortlich zu sein“
– tu es aus Liebe!
Mache eine Menge Nickerchen.
Gib Geld weiter. Mach es jetzt. Es wird folgen.
Glaube an Zauberei, lache eine Menge.
Bade im Mondschein.
Träume wilde, fantasievolle Träume.
Zeichne auf Wände.
Lies jeden Tag.
Stell dir vor, du wärst verzaubert.
Kichere mit Kindern, höre alten Leuten zu.
Öffne dich, tauche ein. Sei frei. Preise dich selbst.
Lass die Angst fallen, spiele mit allem.
Unterhalte das Kind in dir. Du bist unschuldig.
Baue eine Burg aus Decken. Werde nass.
Umarme Bäume.
Schreibe Liebesbriefe...
Abonnieren
Posts (Atom)